Mers-les-Bains Beach, Kieselstrand in der Normandie, Frankreich
Der Strand von Mers-les-Bains ist ein Kieselstrand an der Küste der Normandie in Nordfrankreich, der sich entlang der Esplanade du Général Leclerc erstreckt. Bei Flut besteht er fast ausschließlich aus Kieseln, bei Ebbe legt sich ein Sandstreifen frei, der mehr Platz zum Spazierengehen bietet.
Mers-les-Bains entwickelte sich im späten 19. Jahrhundert von einem kleinen Fischerdorf zu einem bekannten Seebad, als der Eisenbahn-Tourismus Besucher aus Paris und der Region an die Küste brachte. Die prächtigen Villen am Strand stammen aus dieser Zeit und prägen das Ortsbild bis heute.
Die Strandpromenade von Mers-les-Bains ist gesäumt von weißen Badekabinenreihen, die sich über die gesamte Länge des Ufers erstrecken. Diese Kabinen sind ein typisches Bild des französischen Seebades und werden jeden Sommer von Familien aus der ganzen Region genutzt.
Der Strand wird im Juli und August von Rettungsschwimmern bewacht, und die Schwimmzone ist durch Flaggen gekennzeichnet. Parkplätze stehen entlang der Strandpromenade zur Verfügung, und einige Bereiche sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität ausgestattet.
Die Klippen nördlich und südlich des Strandes bestehen aus Kreide und erodieren laufend, weshalb das Betreten ihres Fußes ausdrücklich verboten ist. Über Stege am Hafenausgang kann man bei Niedrigwasser direkt zum Strand von Le Tréport gelangen, dem Nachbarstrand auf der anderen Seite der Bresle.
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