Parc de l'Observatoire, Park in Meudon, Frankreich
Der Parc de l'Observatoire ist ein Park auf einem Hügel in Meudon, südwestlich von Paris, mit Terrassen, Alleen und einer angrenzenden Waldzone. Von den Terrassen aus hat man einen offenen Blick über Paris und die umliegende Region.
Das Gelände wurde Mitte des 17. Jahrhunderts zunächst von einem Finanzbeamten angelegt, bevor Ludwig XIV. es erwarb und die Gärten im französischen Stil durch André Le Nôtre umgestalten ließ. Nach dem Niedergang des Königtums und einem Brand im Jahr 1870, der das Schloss teilweise zerstörte, wurde ein Teil der Ruine Ende des 19. Jahrhunderts für ein Observatorium genutzt.
Das Wort "Observatoire" im Namen verweist auf die Sternwarte, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände besteht und noch heute aktiv ist. Besucher, die durch den Park spazieren, können die große Kuppel sehen, die aus einem Teil der alten Schlossruine herausragt.
Der Park ist täglich geöffnet, mit längeren Öffnungszeiten im Sommer. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, findet den nächstgelegenen Bahnhof in Meudon-Val-Fleury, von dem aus man einige Minuten zu Fuß gehen muss. Das Gelände ist teilweise steil und für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht leicht zugänglich.
Die große Orangerie am Fuß der Terrassen wurde im 17. Jahrhundert von Louis Le Vau erbaut und steht noch heute in gutem Zustand. Sie gilt als eines der wenigen vollständig erhaltenen Bauwerke des ursprünglichen Schlossdominiums.
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