Musée du Fort de la Pompelle, Militärmuseum in einem historischen Fort in Puisieulx, Frankreich
Das Musée du Fort de la Pompelle ist ein Militärmuseum in einem erhaltenen Fort aus dem späten 19. Jahrhundert in Puisieulx, unweit von Reims. Das aus dicken Steinmauern erbaute Gebäude auf einer sanften Anhöhe beherbergt Waffen, Uniformen, persönliche Gegenstände und Fotografien aus dem Ersten Weltkrieg.
Das Fort wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg nach den Plänen von General Séré de Rivières erbaut und 1883 fertiggestellt, um Reims zu verteidigen. Im Ersten Weltkrieg war es der einzige Teil des Verteidigungsrings um Reims, der dauerhaft in den Händen der alliierten Truppen blieb.
Das Fort ist vor allem für seine Sammlung deutscher Kopfbedeckungen aus dem Ersten Weltkrieg bekannt, die als die größte der Welt gilt. Die Vitrinen zeigen Helme und Mützen verschiedener Einheiten, die einen direkten Eindruck vom Alltag der Soldaten vermitteln.
Das Museum ist von Frühjahr bis Herbst geöffnet und an einigen Feiertagen geschlossen. Es empfiehlt sich, genug Zeit einzuplanen, um sowohl die Innenräume als auch die Außenanlagen zu erkunden, da das Gelände rund um das Fort eigene Hinweistafeln hat.
Der Pilot René Dorme, ein französisches Fliegerass des Ersten Weltkriegs, kam 1917 beim Überflug des Forts ums Leben, und das Museum bewahrt Erinnerungsstücke an ihn. Seine Geschichte ist Teil einer Ausstellung, die auch die Beteiligung des russischen Expeditionskorps an der Verteidigung des Forts würdigt.
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