Kloster der Passionisten, Klosterkapelle auf dem Monte Argentario, Italien
Das Couvent des Pères Passionistes ist eine Klosterkapelle auf dem Monte Argentario in der Toskana, Italien, auf etwa 273 Metern Höhe gelegen. Das weitgehend weiße Gebäude liegt inmitten dichten Baumbestands und verfügt über eine schlichte Fassade im Stil des 18. Jahrhunderts sowie ein Kircheninneres mit Barockstuck und einer Leinwand aus dem 17. Jahrhundert, die die Gottesmutter darstellt.
Das Kloster wurde 1737 gegründet, nachdem der heilige Paulus vom Kreuz, Gründer des Passionistenordens, von einem Traum berichtet hatte, in dem die Jungfrau Maria ihm den genauen Ort für seinen Bau zeigte. Nach Jahrzehnten klösterlichen Lebens verließen die Mönche das Gelände in den 1960er Jahren, doch der Ort blieb bewahrt und wird weiterhin gepflegt.
Die kleine Kapelle im Inneren des Klosters kann von Besuchern besichtigt werden und ist ein Ort aktiver Andacht geblieben. Im Jahr 2000 hielt Papst Johannes Paul II. dort bei einem überraschenden Besuch inne, um zu beten, was dem Ort bis heute eine besondere Bedeutung verleiht.
Das Kloster liegt am Ende einer kurvenreichen Bergstraße auf dem Monte Argentario und ist gut von Orbetello und Porto Santo Stefano aus erreichbar. Die Terrasse der Kirche bietet einen freien Blick auf das Meer, die Lagune von Orbetello und die umliegenden Inseln.
Obwohl die Mönche das Kloster in den 1960er Jahren verließen, wurde es von freiwilligen Helfern in Stand gehalten, die sich bis heute um das Gelände kümmern. Das ehemalige Noviziat, das San Giuseppe Retreat, steht noch auf dem Hügel oberhalb der Kirche und kann zu Fuß erkundet werden.
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