Paseo Fernando Quiñones, Fußweg und Viadukt in Cádiz, Spanien
Der Paseo Fernando Quiñones ist ein Fußweg und Viadukt im Süden von Cádiz, der auf einem Felsenriff über dem Meer verläuft und aus dem lokalen Ostionergestein erbaut wurde. Er erstreckt sich entlang der Küste bei der Playa de la Caleta und endet beim Castillo de San Sebastián auf einer kleinen Insel.
Das Gebiet, auf dem der Weg verläuft, war seit der Antike bewohnt: Überlieferungen sprechen von einem Tempel, der hier Kronos geweiht war, und während der arabischen Zeit diente ein Turm als Leuchtfeuer. Im 17. Jahrhundert wurden hier zwei Festungen errichtet, und 1797 wurde ein Kanal gegraben, der 1860 durch eine Steinbrücke ersetzt wurde, die heute noch sichtbar ist.
Der Paseo Fernando Quiñones ist nach einem Schriftsteller und Kulturfigur aus Cádiz benannt, der die Stadt tief mit seinem Leben verband. In einem Teil des Weges steht eine Büste, die ihn zeigt, und an diesem Ort soll er einmal gesagt haben, er wolle seiner Frau Cádiz schenken.
Der Weg ist ohne Zugangsbarrieren begehbar und eignet sich für Besucher jeden Alters, auch für solche mit eingeschränkter Mobilität. Bei Seegang können Wellen den Rand des Weges erreichen, daher ist es ratsam, an stürmischen Tagen Abstand zur Mauer zu halten.
Der Weg wurde 1797 über einem Kanal angelegt, den man in das Riff geschnitten hatte, damit Schiffe die Stadt umrunden konnten. Derselbe Bereich war jahrhundertelang Schauplatz mehrerer berühmter Schiffbrüche, weil die Felsenspitze für Seeleute besonders gefährlich war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
