Château de la Borde, Schloss in Saint-Denis-sur-Loire, Frankreich
Das Château de la Borde ist ein privates Schloss in Saint-Denis-sur-Loire im Loiretal. Der Hauptbau stammt teilweise aus dem 16. Jahrhundert und wurde in den folgenden Jahrhunderten durch Pavillons und weitere Gebäude ergänzt.
Die Anlage geht auf eine Landwirtschaft zurück, die bereits im 14. Jahrhundert mit dem Land von Saint-Denis in Verbindung gebracht wurde. Im 17. Jahrhundert ging sie in den Besitz der Familie Hurault über, die seit zwei Jahrhunderten in der Region verwurzelt war.
Das Château de la Borde liegt auf dem Gebiet zweier ehemaliger Pfarreien, was in der Region ungewöhnlich ist. Diese Besonderheit spiegelt sich noch heute in der Anlage wider, die zwei klar voneinander getrennte Bereiche aufweist.
Das Schloss ist ein Privatbesitz und kann nicht von innen besichtigt werden, ist aber von außen sichtbar. Ein Besuch lässt sich gut mit einer Erkundung der Umgebung von Saint-Denis-sur-Loire verbinden.
Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden die Nebengebäude des Schlosses beschädigt, und ihre Restaurierung ist bis heute nicht abgeschlossen. Ein großes Holztreppenhaus, das im 19. Jahrhundert eingebaut wurde, ist noch original erhalten.
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