Pierre et Lumière, Museum in Saint-Hilaire-Saint-Florent, Saumur, Frankreich
Pierre et Lumière ist ein Museum in einem unterirdischen Tuffsteinbruch in Saint-Hilaire-Saint-Florent, einem Stadtteil von Saumur in der Loire-Region, Frankreich. Besucher durchqueren Galerien und Tunnel, in deren Wände der Bildhauer Philippe Cormand rund zwanzig bekannte Monumente des Val de Loire gehauen hat.
Das Gelände wurde von Yann Bouchard, einem Kenner der regionalen Architektur, ins Leben gerufen, der den weichen Tuffstein der Gegend bekannt machen wollte. Philippe Cormand, ein bretonischer Bildhauer und mehrfach ausgezeichneter Preisträger bei Skulpturenwettbewerben, arbeitete drei Jahre lang daran, die Werke in die Felswände zu meißeln.
Der Name des Ortes, Pierre et Lumière, bedeutet auf Französisch "Stein und Licht", was gut zu dem passt, was Besucher dort erleben: Skulpturen aus weichem Tuffstein, die durch Licht zum Leben erwachen. Seit 2026 gibt es eine Projektion, die den Stein mit Farben und Szenen aus mittelalterlichen Handschriften beleuchtet.
Der Ort ist mit dem Auto gut erreichbar und befindet sich an der Route de Gennes in Saumur; in der Nähe gibt es Parkplätze, auch für Busse. Das Gelände ist für Rollstuhlfahrer in Begleitung zugänglich, und vor Ort gibt es sanitäre Einrichtungen, einen kleinen Laden sowie einen Picknickbereich.
Das gesamte unterirdische Streckennetz, in dem die Galerie liegt, soll rund 200 Kilometer lang sein, weit mehr als nur der für Besucher zugängliche Teil. Der weiche Tuffstein, der für die Skulpturen verwendet wurde, ist derselbe Stein, aus dem viele Schlösser und Kirchen des Loire-Tals gebaut wurden.
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