Oki Islands, Inselgruppe in Japan
Die Oki-Inseln sind eine Inselgruppe im Japanischen Meer, die aus rund 180 Inseln besteht, von denen nur vier bewohnt sind: Dōgo, Nakanoshima, Nishinoshima und Chiburijima. Dōgo ist die größte und am dichtesten besiedelte Insel der Gruppe.
In der Vergangenheit dienten die Oki-Inseln als Verbannungsort für hochrangige Persönlichkeiten, darunter Kaiser Go-Toba im 13. Jahrhundert. Kaiser Go-Daigo wurde ebenfalls hierher verbannt, konnte aber fliehen und danach kurzzeitig die Kontrolle über Japan übernehmen.
Auf den Inseln werden alte Feste gefeiert, bei denen traditionelles Sumo-Ringen, Volkslieder und Besuche an Schreinen zu erleben sind. Diese Veranstaltungen folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten und gehören zum Alltag der Bewohner.
Die Anreise erfolgt per Fähre vom japanischen Festland, mit Abfahrten von Häfen in den Präfekturen Shimane und Tottori. Es gibt Verbindungen zwischen den bewohnten Inseln, wobei nicht alle Fähren ganzjährig fahren, weshalb eine vorherige Überprüfung empfehlenswert ist.
Auf der Insel Dōgo gibt es eine kleine Insel namens Candle Island: Bei Sonnenuntergang sieht ihre Silhouette aus wie eine brennende Kerze. Dieser Effekt tritt nur bei bestimmten Lichtverhältnissen auf und ist ein stiller Moment, den viele Besucher zufällig entdecken.
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