속리산국립공원, Nationalpark in der Provinz Nord-Chungcheong, Südkorea
Der Songnisan-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den Bergen der Provinz Nord-Chungcheong, nahe der Stadt Boeun. Er besteht aus bewaldeten Gipfeln, Felswänden und Tälern, die von einem weitverzweigten Wanderwegenetz erschlossen werden.
Der Berg Songnisan war seit dem frühen Mittelalter ein Ort für Tempel und Einsiedeleien. Im Jahr 1970 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt, was seinen Schutz als Naturerbe offiziell verankerte.
Der Park ist vor allem für den Beopjusa-Tempel bekannt, einen der bedeutendsten buddhistischen Tempel Koreas. Besucher können dort Mönchen begegnen, die roten Lampions bewundern und die ruhige Stimmung des Ortes auf sich wirken lassen.
Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, wobei einzelne Trails in der Trockenzeit oder bei Waldbrandgefahr gesperrt werden können. Es empfiehlt sich, vor der Anreise die aktuellen Streckenbedingungen zu prüfen und festes Schuhwerk mitzunehmen.
Im Park steht eine über 600 Jahre alte Kiefer namens Jeongipum-Kiefer, die den Rang eines Baums mit dem zweiten höfischen Rang der Joseon-Zeit erhalten haben soll. Der Name geht auf eine Legende zurück, nach der ein König dem Baum diesen Titel verlieh, weil er seinen Ast senkte, um die königliche Sänfte passieren zu lassen.
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