가야산국립공원, Nationalpark in Hapcheon-gun, Südkorea
Der Gayasan-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in der Region Hapcheon-gun in Südkorea, mit bewaldeten Tälern, Granitgipfeln und Bächen. Der höchste Punkt ist der Sangwangbong-Gipfel, von dem aus man einen weiten Blick über die umliegenden Berge hat.
Das Gebiet um den Gayasan-Nationalpark ist seit dem 9. Jahrhundert als wichtiges buddhistisches Zentrum bekannt, als der Haeinsa-Tempel gegründet wurde. Im Jahr 1972 wurde die Region offiziell als Nationalpark ausgewiesen, um ihre Natur und kulturellen Stätten zu schützen.
Der Haeinsa-Tempel im Park beherbergt den Tripitaka Koreana, eine Sammlung buddhistischer Texte, die auf hölzerne Blöcke geschnitzt wurden. Heute kommen Besucher, um durch die Tempelanlage zu gehen und die schlichte Architektur der alten Gebäude zu beobachten.
Frühling und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten zum Wandern, da die Temperaturen mild sind und sich die Farben der Vegetation besonders gut zeigen. Es empfiehlt sich, feste Schuhe zu tragen und Wasser mitzunehmen, da einige Pfade auf steinige Kammwege führen.
Der Tripitaka Koreana im Haeinsa-Tempel umfasst rund 80.000 Holzblöcke, die im 13. Jahrhundert in der Hoffnung geschnitzt wurden, eine mongolische Invasion durch religiöse Verdienste abzuwehren. Die Blöcke sind noch immer in ihren originalen Holzlagerhäusern aufbewahrt, die so gebaut wurden, dass sie die Luft regulieren und die Holzschnitte über Jahrhunderte erhalten.
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