Hallasan National Park, Nationalpark auf der Insel Jeju, Südkorea
Der Hallasan-Nationalpark ist ein Schutzgebiet auf der Insel Jeju in Südkorea, das den erloschenen Vulkan Hallasan umgibt, der mit fast 2000 Metern der höchste Berg des Landes ist. Der Park erstreckt sich über weite Teile der Insel und umfasst dichte Wälder, Felsenpfade und einen Krater auf dem Gipfel, in dem sich gelegentlich ein kleiner See bildet.
Der Hallasan ist ein Vulkan, dessen letzte Eruption Tausende von Jahren zurückliegt und der die gesamte Landschaft der Insel Jeju geformt hat. Der heutige Nationalpark wurde 1970 offiziell ausgewiesen und 2007 von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt.
Hallasan gilt auf Jeju als heiliger Berg und ist eng mit lokalen Legenden verbunden, die ihn als Ort übernatürlicher Kräfte beschreiben. Viele Einheimische besuchen den Park nicht nur zum Wandern, sondern auch um die Natur in den Jahreszeiten zu erleben, besonders wenn im Herbst die Blätter ihre Farbe wechseln.
Der Park verfügt über mehrere Wanderwege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad; die bekanntesten sind der Seongpanak- und der Gwaneumsa-Pfad, von denen nur letzterer bis zum Gipfel führt. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da viele Abschnitte steil und felsig sind, und das Wetter auf dem Gipfel kann sich schnell ändern.
Obwohl nur zwei der Wanderwege bis zum Gipfel führen, haben die anderen Routen im Park eigene Aussichtspunkte und Waldabschnitte, die von weniger Besuchern gesehen werden. Wer früh morgens aufbricht, kann das Phänomen beobachten, dass die Wolken unterhalb des Gipfels hängen und die Insel wie eine Insel über dem Meer aussehen lassen.
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