Hallasan, Schildvulkan auf der Insel Jeju, Südkorea.
Hallasan ist ein Schildvulkan auf der Insel Jeju in Südkorea, dessen Gipfel 1950 Meter (6398 Fuß) über dem Meer liegt und einen Kratersee namens Baengnokdam beherbergt. Das Gelände besteht aus massiven Basaltschichten, erkalteten Lavaströmen und zerklüfteten Felsen, die sich über die gesamte Zentralregion der Insel erstrecken.
Die vulkanische Aktivität begann vor etwa zwei Millionen Jahren und formte im Laufe der Zeit die gesamte Insel Jeju durch wiederholte Eruptionen. Der letzte größere Ausbruch fand um 3000 vor unserer Zeitrechnung statt, danach wuchsen Wälder und Vegetation über die erloschenen Lavafelder.
Der Name bedeutet wörtlich Berg, der hoch genug ist, um die Milchstraße zu berühren. Einheimische betrachten den Gipfel als heiligen Ort, an dem sich Himmel und Erde treffen, und viele Wanderer folgen dieser Tradition bis heute.
Die Gipfelwege Gwaneumsa und Seongpanak sind im Winter oft geschlossen, und alle Routen verlangen festes Schuhwerk wegen loser Steine und steiler Abschnitte. Kürzere Pfade führen zu Aussichtspunkten unterhalb des Kraters und bieten Einblicke in die verschiedenen Vegetationszonen ohne den gesamten Aufstieg bewältigen zu müssen.
Das Gebiet umfasst 368 parasitäre Nebenkegel, sogenannte Oreum, was weltweit die höchste Zahl solcher Strukturen für einen einzelnen Vulkan darstellt. Jeder dieser Nebenkrater bildete sich durch separate Eruptionen und trägt heute eigene Vegetation und Form.
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