Sanbangsan, Lavadom in Seogwipo, Südkorea
Sanbangsan ist ein glockenförmiger Lavadompf in Seogwipo, Jeju, der sich auf etwa 395 Meter Höhe erhebt und aus erkaltetem vulkanischem Gestein besteht. An der dem Meer zugewandten Seite sind die charakteristischen Säulenformationen besonders gut zu sehen, und auf halber Höhe des Hangs öffnet sich eine natürliche Grotte.
Sanbangsan entstand vor etwa 700.000 bis 800.000 Jahren, als Lava sehr langsam abkühlte und sich zu einer massiven Gesteinskuppel verhärtete. Vor einigen Jahrhunderten entdeckten buddhistische Mönche die Grotte am Hang und richteten dort einen Gebetsort ein, der bis heute genutzt wird.
Die Sanbanggul-Tempelgrotte ist ein buddhistischer Gebetsort, der in den Fels des Berges eingelassen ist und bis heute von Gläubigen aufgesucht wird, die Räucherstäbchen anzünden und Opfergaben hinterlassen. Die Kombination aus Naturgestein und religiösem Ort macht diesen Besuch zu einem ungewöhnlichen Erlebnis.
Der Weg zur Grotte ist kurz und klar ausgeschildert, sodass er für die meisten Besucher gut zu bewältigen ist. Festes Schuhwerk mit gutem Grip ist dennoch empfehlenswert, da die Steinstufen nach Regen rutschig werden können.
Im Inneren der Grotte sickert Wasser durch die Decke und tropft in ein kleines Becken, das als heilig gilt. Dieser stetige Tropfen hat über Jahrhunderte kleine Spuren im Stein hinterlassen und ist heute noch zu hören.
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