Jeongbang Waterfall, Küstenwasserfall in Seogwipo, Südkorea.
Der Jeongbang-Wasserfall ist ein Küstenwasserfall an der Südküste der Insel Jeju, Südkorea, der über Granitfelsen direkt in das Meer stürzt. Das Wasser fällt aus einer Höhe von etwa 23 Metern und trifft unmittelbar auf den Ozean, ohne einen Fluss oder Strand zu durchqueren.
Die frühesten schriftlichen Zeugnisse über den Wasserfall gehen auf einen Gesandten zurück, der im Auftrag des chinesischen Kaisers Qin Shi Huang nach Jeju reiste, um nach Unsterblichkeitskräutern zu suchen. Laut diesen Aufzeichnungen hinterließ er eine Inschrift am Fels, die seinen Besuch belegt.
Vor Ort gibt es eine alte Felsenschrift, die die Anwesenheit eines chinesischen Gesandten aus der Antike bezeugt. Diese Inschrift ist noch heute sichtbar und zieht Besucher an, die sie aus der Nähe betrachten möchten.
Der Eingang befindet sich in fußläufiger Nähe zum Stadtzentrum von Seogwipo und ist über ein kurzes, gut ausgeschildertes Wegenetz erreichbar. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Belag durch das Spritzwasser glitschig sein kann.
Der Wasserfall gehört zu einer der wenigen Stellen weltweit, an denen Süßwasser ohne Zwischenstufe direkt in den Ozean fällt. Dieses Zusammentreffen zweier Wasserwelten ist gerade bei ruhigem Meer besonders gut zu beobachten.
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