Ho Chi Minh Museum, Biografisches Museum in Ba Dinh, Hanoi, Vietnam
Das Ho-Chi-Minh-Museum ist ein biografisches Museum im Bezirk Ba Dinh in Hanoi, das dem Leben und Wirken des vietnamesischen Führers Ho Chi Minh gewidmet ist. Das Gebäude hat drei Stockwerke und ist in Form einer weißen Lotusblüte gestaltet, einem bekannten Symbol in der vietnamesischen Kultur.
Die Idee, Ho Chi Minhs Erbe zu bewahren, entstand kurz nach seinem Tod im Jahr 1969, und ab 1970 wurden systematisch Dokumente und Objekte gesammelt. Das Museum wurde am 19. Mai 1990 eröffnet, dem 100. Geburtstag von Ho Chi Minh, nach fünf Jahren Bauzeit und zwei Jahrzehnten Vorbereitung.
Das Museum ist eng damit verbunden, wie die Vietnamesen zu Ho Chi Minh stehen, den viele liebevoll Onkel Ho nennen. Besucher sehen hier oft Schulklassen und Familien, die nicht als Touristen kommen, sondern um einer Person Respekt zu erweisen, die die nationale Identität bis heute prägt.
Das Museum liegt in der Ngoc-Ha-Straße im Bezirk Ba Dinh und ist von mehreren Buslinien erreichbar; vom nahegelegenen Ba-Dinh-Platz aus ist es auch zu Fuß zu erreichen. Es ist montags und freitags geschlossen, und es empfiehlt sich, morgens zu kommen, da das Museum am Nachmittag früh schließt.
Das Museum steht an der Stelle, an der Ho Chi Minh 1945 die Unabhängigkeit Vietnams ausrief, was dem Gebäude eine besondere historische Bedeutung verleiht. Im Inneren befindet sich auf drei Etagen ein nach Themen geordneter Rundgang, der die Weltgeschichte, die Ho Chi Minhs Denken beeinflusste, mit einbezieht, was für ein nationales biografisches Museum ungewöhnlich ist.
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