Pardubice, Verwaltungszentrum in Ostböhmen, Tschechische Republik
Pardubice ist eine Regionalhauptstadt in Ostböhmen, die sich entlang beider Ufer des Flusses Elbe ausdehnt und sowohl Wohnviertel als auch Industriezonen umfasst. Die Stadt liegt auf einer relativ flachen Ebene, durchzogen von Grünflächen und Parks, wobei das historische Zentrum von breiteren Boulevards und moderneren Stadtteilen umgeben ist.
Die Siedlung erhielt 1340 Stadtrechte und entwickelte sich danach zu einem regionalen Handelszentrum in Ostböhmen. Ende des 15. Jahrhunderts ließ die Familie Pernštejn die mittelalterliche Festung zu einem Renaissanceschloss umbauen, wodurch sich der Charakter des Ortes grundlegend wandelte.
Der große Rathausplatz zieht Bewohner und Besucher an, die zwischen historischen Fassaden und Marktständen spazieren gehen oder sich in den Cafés entlang der Arkaden treffen. An Wochenenden füllt sich dieser zentrale Ort mit Familien, die lokale Produkte kaufen und die Atmosphäre einer lebendigen mitteleuropäischen Stadt genießen.
Die Bahnhofsanlage bietet regelmäßige Verbindungen nach Prag und weiteren tschechischen Städten, sodass Reisende leicht von dort aus ankommen oder weiterfahren können. Das historische Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, während Busse verschiedene Stadtteile miteinander verbinden und den Zugang zu weiter entfernten Sehenswürdigkeiten erleichtern.
Die örtliche Rennbahn veranstaltet seit 1874 jedes Jahr ein großes Hindernisrennen mit Wassergräben und hohen Sprüngen, das international bekannt ist. Viele Besucher reisen im Oktober eigens an, um dieses ereignisreiche Pferderennen mitzuerleben und die besondere Stimmung rund um die Strecke zu spüren.
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