Mähren, Historische Region im Osten der Tschechischen Republik
Mähren ist eine historische Region im östlichen Teil der Tschechischen Republik, die zwischen Böhmen und der Slowakei liegt. Durch die Landschaft fließt der Fluss Morava, der fruchtbare Täler bewässert und von bewaldeten Höhenzügen und sanften Hügeln mit Weingärten umgeben ist.
Die Region bildete im 9. Jahrhundert das Zentrum des Großmährischen Reiches, als sich hier ein bedeutendes slawisches Fürstentum entwickelte. Olomouc diente bis 1642 als mittelalterliche Hauptstadt und blieb ein wichtiges kirchliches und politisches Zentrum im böhmischen Königreich.
Über 40000 Weinkeller ziehen sich durch die südlichen Bezirke, wo Winzer regelmäßig zu Verkostungen einladen und alte Pressmethoden zeigen. Viele Dörfer feiern im Herbst Weinfeste mit Musik und traditionellen Trachten, wobei der frische Most aus großen Holzfässern ausgeschenkt wird.
Die Städte Brünn und Olomouc bieten Bahnverbindungen und Buslinien zu kleineren Ortschaften, wo viele Museen und Kirchen frei zugänglich sind. Radwege folgen dem Flusslauf und verbinden Weinorte mit ländlichen Gehöften, die oft als Gasthäuser dienen.
Der Landschaftspark Lednice-Valtice erstreckt sich über 283 Quadratkilometer und verbindet barocke Schlösser mit künstlichen Teichen, Alleen und Gartentempeln aus dem 18. Jahrhundert. Zwischen den beiden Hauptanlagen zieht sich ein Netz aus Reitwegen und Alleen, die ursprünglich für die fürstliche Jagd angelegt wurden.
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