Tschechien, Land in Mitteleuropa
Die Tschechische Republik ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa, der an Deutschland, Polen, Österreich und die Slowakei grenzt. Das Gelände reicht von flachen Ebenen bis zu bewaldeten Mittelgebirgen, durchzogen von Flüssen wie der Moldau und der Elbe.
Das Gebiet war ab dem 9. Jahrhundert Teil des Königreichs Böhmen, das im Mittelalter unter Karl IV. zu einer bedeutenden Macht aufstieg. Nach Jahrhunderten unter habsburgischer Herrschaft entstand 1918 die erste tschechoslowakische Republik, die sich 1993 friedlich in zwei eigenständige Staaten teilte.
Die Kaffeehauskultur zeigt sich in den vielen traditionellen Lokalen, wo Gäste bei einem heißen Getränk Zeitungen lesen oder sich unterhalten. In kleineren Städten laden öffentliche Plätze zum Verweilen ein, während Marktstände regionale Erzeugnisse wie Honig und handwerkliche Produkte anbieten.
Große Städte sind über Regionalzüge und Busse gut erreichbar, während kleinere Ortschaften häufig nur wenige Male am Tag angefahren werden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig in historischen Zentren, die oft für den Autoverkehr gesperrt sind.
In Südböhmen liegen Hunderte von Teichen, die einst für die Fischzucht angelegt wurden und heute still zwischen Wäldern und Feldern ruhen. Viele davon stammen aus dem 16. Jahrhundert und versorgen noch immer die lokale Karpfenproduktion zur Weihnachtszeit.
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