Liberecký kraj, Verwaltungsregion in Nordböhmen, Tschechische Republik
Die Region Liberec ist ein Verwaltungsgebiet im nördlichen Teil Böhmens mit Grenze zu Deutschland und Polen. Das Gebiet umfasst Gebirgszüge und bewaldete Täler, die sich über mehrere Bezirke erstrecken und unterschiedliche Landschaftsformen zeigen.
Die Verwaltungsgrenzen wurden 1960 während der Tschechoslowakei neu gezogen und veränderten die Zuständigkeiten der lokalen Behörden grundlegend. Diese Neuordnung brachte die heutige Bezirksgliederung hervor, die das Gebiet bis zur tschechischen Staatsreform nach 1989 prägte.
Der Name stammt von der regionalen Hauptstadt, die früher für ihre Tuchherstellung bekannt war und heute Verwaltungsfunktionen übernimmt. Besucher sehen in den Ortschaften oft traditionelle Holzarchitektur aus den Bergregionen, die noch immer Wohnhäuser und kleine Werkstätten prägt.
Die Stadt Liberec dient als zentraler Ausgangspunkt für Reisen innerhalb der Region und bietet Anschluss an die umliegenden Bezirke. Bergige Abschnitte erfordern bei Wanderungen oder Autofahrten besondere Aufmerksamkeit wegen steiler Straßen und wechselndem Wetter.
Ein See bei Doksy zieht Menschen an, die schwimmen und Boot fahren möchten, und wird von Familien aus nahen Städten besucht. Archäologen fanden bei Příšovice Reste einer Ansiedlung aus der Steinzeit, die zu den ältesten menschlichen Spuren in dieser Gegend zählt.
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