Szrenica, Berggipfel im Riesengebirge, Szklarska Poręba, Polen
Szrenica ist ein Granitgipfel im westlichen Riesengebirge, 1362 m hoch und 60 m über dem Hauptkamm aufragend; der Gipfel liegt vollständig auf polnischer Seite der Grenze zu Tschechien. Auf ihm steht eine Bergbaude mit dunklem Untergeschoss, steilem grünlichem Dach mit Gaubenfenstern und zwei Schornsteinen, daneben ein hölzerner Antennenmast und gerundete Granitblöcke.
Die Gipfelbaude, die Reifträgerbaude, ging aus einer Bergunterkunft am Kamm hervor; die heutige Schronisko na Szrenicy steht auf dem Gipfel. In den 1950er Jahren wurde unterhalb des Gipfels auf 1.331 m eine meteorologische Station der Universität Wrocław eingerichtet; ihre Messwerte von 1957 bis 1972 ergeben eine Jahresmitteltemperatur von +1,9 °C. Der zweiteilige Sessellift von Szklarska Poręba verkehrt seit 1962.
Der Name Szrenica stammt wohl von szron, dem Reif: Die gelbgrünen Flechten auf den Granitblöcken der Blockhalde wirken aus der Ferne wie Reif, ebenso der Reif, der im Winter die Felsen überzieht. Der polnische Name wurde 1949 amtlich eingeführt; auch das deutsche Reifträger und das tschechische Jínonoš verweisen auf Reif. Am Gipfel steht die Reifträgerbaude, unterhalb die PTTK-Baude auf der Hala Szrenicka.
Ein Zweier-Sessellift führt in zwei Etappen von Szklarska Poręba zum Gipfel, und ein rot markierter Weg steigt über den Zackelfall und die Baude auf der Reifträgerwiese an. Von Harrachov führt ein blau markierter Pfad durch das Mummeltal zur Wossecker Baude und weiter zum Gipfel. Am Nordhang liegen die Pisten der Skiarena Szrenica, zu 98 % technisch beschneit; nur die Abfahrt „Puchatek“ ist für den Abendskilauf beleuchtet.
Der Name Szrenica stammt wohl von szron, Reif, weil die gelbgrünen Flechten auf den Granitblöcken der Blockhalde aus der Ferne wie Reif wirken; auch der Reif, der im Winter Felsen und Bäume überzieht, wird als Ursprung genannt. Der polnische Name wurde 1949 amtlich eingeführt.
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