Trzy Świnki, Felsformation im Nationalpark Karkonosze, Polen und Tschechische Republik
Trzy Świnki ist eine Gruppe von Granit-Felsburgen bis 8 m Höhe an den Südhängen der Szrenica, am Beginn des Polnisch-Tschechischen Freundschaftswegs. Der porphyrische Granit zeigt große cremefarbene Feldspatkristalle und Aplitgänge, die stellenweise zu schachbrettartigen Würfeln zerbrochen sind.
Die Granittors stammen wahrscheinlich aus dem Pleistozän; ihre endgültige Form entstand durch mehrstufige Granitverwitterung, beeinflusst von periodischem Auftauen, Vegetation und der unterschiedlichen Verwitterungsbeständigkeit der Minerale. Sie liegen zu beiden Seiten der Staatsgrenze, im Karkonoski Park Narodowy in Polen und im Krkonošský národní park in Tschechien.
Der Name Trzy Świnki (tschechisch Svinské kameny, deutsch Sausteine) stammt aus einer Sage des Riesengebirges: Der Berggeist Liczyrzepa (Krakonoš) hütete Schweine für einen geizigen Bauern, der drei Tiere versteckte, um ihm den Lohn zu verweigern. Der Geist blies die Schweine auf, bis sie platzten, und verwandelte sie in Stein.
Wanderer erreichen die Felssäulen über gut markierte Wege ab Szklarska Poręba, wobei Frühling bis Herbst die beste Sichtbarkeit bieten. In den Wintermonaten ist der Zugang schwieriger und die Wege können glatt sein, daher sollten Besucher vorher lokale Bedingungen überprüfen.
Die Aplitgänge im porphyrischen Granit sind stellenweise zu regelmäßigen, schachbrettartigen Würfeln zerbrochen, ein Muster, das auf den Gesteinsoberflächen sichtbar ist. Die Felsen liegen beiderseits der Staatsgrenze, im Karkonoski Park Narodowy in Polen und im Krkonošský národní park in Tschechien.
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