Nationalpark Böhmische Schweiz, Nationalpark an der tschechisch-deutschen Grenze, Tschechische Republik
České Švýcarsko ist ein Nationalpark im Landkreis Děčín an der deutsch-tschechischen Grenze. Das Schutzgebiet dehnt sich über Sandsteinfelsen, steile Klippen und gewundene Schluchten aus, in denen Wälder und Felswände einen Wechsel von Licht und Schatten erzeugen.
Die Ausweisung zum Nationalpark erfolgte im Januar 2000, um die Felsenlandschaft und ihre Lebensräume dauerhaft zu schützen. Die Zusammenarbeit mit dem sächsischen Nachbargebiet schafft einen durchgehenden Naturraum entlang der Grenze.
Der Name "Böhmische Schweiz" kam im 18. Jahrhundert auf, weil Schweizer Maler die Felslandschaft an ihre Heimat erinnerten. Heute folgen Wanderer den Pfaden, die einst Schmuggler und Holzfäller durch die Schluchten nutzten.
Mehrere markierte Wanderwege erschließen das Gebiet, wobei einige Anstiege über Leitern oder Metallstufen führen. Das Informationszentrum in Krásná Lípa bietet Karten und Tipps zur Wegeplanung.
Pravčická brána ist mit einer Spannweite von 27 Metern und einer Höhe von 16 Metern der größte natürliche Sandsteinbogen Europas. Der Torbogen wurde früher von Wanderern überquert, heute bleibt die Felsbrücke selbst zum Schutz gesperrt.
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