Häntzschelstiege, Klettersteig in Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland
Die Häntzschelstiege ist ein Klettersteig in der Sächsischen Schweiz, der sich durch das Felsgebiet des Affensteins schlängelt und aus zwei miteinander verbundenen Abschnitten besteht. Der Weg führt durch enge Felsspalten und senkrechte Passagen, die mit Metallstufen und Sicherungskabeln ausgestattet sind.
Rudolf Häntzschel legte diesen Klettersteig in den 1960er Jahren ohne offizielle Genehmigung an, ausgehend von seiner persönlichen Leidenschaft fürs Klettern. Der Weg trug ursprünglich den Namen der Widerstandskämpferin Herta Lindner, wurde aber später nach seinem Erbauer umbenannt.
Die Route ist nach Rudolf Häntzschel benannt, einem Kletterer aus Sebnitz, der sie in den 1960er Jahren anlegte. Wer die Stiege begeht, folgt einem Weg, der tief in der Klettertradition des Elbsandsteingebirges verwurzelt ist.
Der Klettersteig ist eine Einbahnstrecke, daher muss der Abstieg über die Schlucht Wilde Hölle erfolgen. Grundlegende Klettererfahrung ist empfehlenswert, da einige Passagen steil und körperlich anspruchsvoll sind.
Die Häntzschelstiege war der erste Klettersteig in der Sächsischen Schweiz, der von Anfang an mit fest installierten Stahlsicherungskabeln ausgestattet wurde. Diese Entscheidung war zu ihrer Entstehungszeit ungewöhnlich und setzte einen neuen Standard für spätere Routen in der Region.
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