Burg Arnstein, Mittelalterliche Felsenburg im Kirnitzschtal, Deutschland.
Burg Arnstein ist eine Felsburg, die auf einem Sandsteinfelsen 327 Meter hoch in der Kirnitzsch-Schlucht thront und Überreste von Holzbalken, Treppen und unterirdischen Räumen zeigt. Die Anlage enthält Zisternen zur Wasserspeicherung und einen Kerker, die alle direkt in den Sandstein gegraben wurden.
Die Burg wurde 1436 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und stand unter der Kontrolle von Sigmund von Wartenberg, bevor sie von Sachsen und der Allianz der Sechs Städte belagert wurde. Die Festung erlebte ihren Niedergang, als diese regionalen Mächte ihre Autorität durchsetzten.
Der Ort ist ein Ort der Sagen und Legenden für die Menschen der Region, die sich seit Generationen Geschichten über versteckte Schätze und die letzten Bewohner erzählen. Besucher können diese lokalen Überlieferungen heute noch in den Namen und Geschichten spüren, die an diesem Ort lebendig sind.
Der Ort ist am besten über einen Wanderweg erreichbar, der an der Buschmühle beginnt und etwa drei Stunden dauert, mit einem Höhenunterschied von etwa 300 Metern. Besucher sollten gutes Schuhwerk und ausreichend Zeit einplanen, da der Weg steil und felsig sein kann.
Die Festung beherbergt zahlreiche alte Felszeichnungen und verborgene Kammern, die direkt in die Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz eingemeißelt wurden. Diese eingemeißelten Details sind manchmal schwer zu erkennen, aber sie erzählen Geschichten von früheren Bewohnern und Besuchern.
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