Sebnitz, Verwaltungsstadt in Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland
Sebnitz ist ein Ort in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge-Region, der neun kleine Dörfer und Stadtteile miteinander verbindet. Das Zentrum liegt in einem Tal mit waldigen Bergen rundherum und wird von Flüssen durchflossen.
Der Ort wird erstmals 1223 in Dokumenten erwähnt, als es um Grenzfragen zwischen Böhmen und dem Meißener Bistum ging. Im Jahr 1451 erhielt der Ort Stadtrechte und wurde damit offiziell als Marktflecken anerkannt.
Der Ort ist eng mit seiner Vergangenheit als Zentrum der Spitzenherstellung verbunden, was man in den erhaltenen Werkstätten und der lokalen Handwerkskultur spürt. Die Tradition der Blumenfertigung prägt bis heute das Selbstverständnis der Bewohner und ihre Verbindung zur handwerklichen Arbeit.
Das Stadtzentrum ist zu Fuß gut erreichbar, mit engen Straßen zwischen den älteren Häusern, die zum Schlendern einladen. Die Busbahnhöfe befinden sich im Zentrum, und von dort erreicht man die umliegenden Dörfer und größeren Städte.
Die Gegend ist ein Zentrum für Wanderungen, mit Wegen, die durch sehr unterschiedliche Landschaften führen - von engen Flusstälern bis zu offenen Bergkämmen. Viele Besucher übersehen die gut ausgeschilderten Routen, die direkt vom Stadtzentrum in die Natur führen.
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