Zeughaus, Historisches Gebäude in Sebnitz, Deutschland
Das Zeughaus ist ein Steinbau mit mehreren Stockwerken in Sebnitz, dessen Fassade typische sächsische Architekturelemente aufweist. Der massiv errichtete Bau mit seinen regelmäßigen Fensteröffnungen prägt das Erscheinungsbild der Umgebung.
Das Gebäude entstand zunächst als hölzerne Waffenkammer 1728 auf Geheiß des Kurfürsten August des Starken. Ein Jahrhundert später wurde es vollständig aus Stein neu errichtet und später ein zusätzliches Geschoss hinzugefügt.
Das Gebäude trägt seinen Namen von seiner ursprünglichen Bestimmung als Waffenlager und zeigt heute noch die handwerkliche Qualität sächsischer Baukunst. Die massiven Steinwände und das solide Dach vermitteln einen Eindruck von der Sorgfalt, die bei der Konstruktion waltet.
Der Ort ist zu Fuß erreichbar und bietet einen guten Zugang für Besucher, die die Region zu Fuss erkunden möchten. In der Nähe befinden sich Informationsmaterialien und Wegeführungen, die bei der Orientierung in der Landschaft helfen.
Ein historischer Teich unterhalb des Zeughaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und war vor dem Ersten Weltkrieg zu Wiesen umgewandelt worden. Der Teich wurde später restauriert und zeigt heute noch Spuren seiner langen Geschichte.
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