Webergrotte, Naturhöhle in Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland.
Die Webergrotte ist eine natürliche Höhle in der Sächsischen Schweiz mit einer dreieckigen Grundfläche und einer Höhe von etwa 5 Metern im Felsmassiv. Das Höhleninnere zeigt charakteristische Merkmale der Sandsteinformation und ist über gekennzeichnete Wanderwege erreichbar.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde durch die Weberschlüchte an der Grotte vorbei ein Wanderweg angelegt, mit einer Stufenreihe in einem Felsblock und einer Holzleiter zum historischen Fremdenweg und weiter zum Prebischtor. Der Brandstein von 1842 erinnert an den Waldbrand vom 31. August 1842. Nach der Ausrufung des Nationalparks 1990 wurde die Holzleiter abgebaut und der Weg zum Prebischtor unpassierbar.
Eine unbelegte Legende verbindet die Grotte und die Weberschlüchte mit Carl Maria von Webers Oper Der Freischütz. Die Namen Webergrotte und Weberschlüchte klingen an den Komponistennamen an. Heute erreichen Wanderer die Grotte über einen markierten Bergpfad ab dem Großen Zschand, da der alte Weg zum Prebischtor gesperrt ist.
Die Grotte liegt am Talschluss der Weberschlüchte, einer etwa 2 km langen westlichen Seitenschlucht des Großen Zschand, in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz. Von der Neumannmühle sind es etwa 2 bis 2,5 Stunden Fußweg. Seit dem Wegekonzept des Nationalparks sind in der Kernzone nur markierte Wanderwege erlaubt; die Weberschlüchte ist ab dem Großen Zschand als Bergpfad markiert.
Die Legende, dass Carl Maria von Weber sich von der Webergrotte und der Weberschlüchte zu seiner Oper Der Freischütz inspirieren ließ, ist nicht belegt. Der Brandstein von 1842 steht nahe der Grotte und erinnert an den Waldbrand vom 31. August 1842 in diesem Gebiet.
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