Burg Karlštejn, Gotische Burg in Karlštejn, Tschechische Republik
Die Burg Karlštejn ist eine gotische Festung auf einer Anhöhe oberhalb des Flusses Berounka in der gleichnamigen Ortschaft in Tschechien. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude mit hohen Türmen, die durch befestigte Höfe und Mauern verbunden sind.
Karl IV. gründete die Anlage im Jahr 1348 als sicheren Aufbewahrungsort für die Krönungsinsignien des Heiligen Römischen Reiches und andere Schätze. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten mehrere Umbauten, darunter eine umfassende Rekonstruktion im 19. Jahrhundert unter Leitung des Architekten Josef Mocker.
Die Burg trägt ihren Namen nach Karl IV., der sie als Schatzkammer für seine Reichsinsignien errichten ließ und dort auch persönliche Rückzugsorte für Kontemplation einrichtete. Besucher können heute die Verbindung zwischen königlicher Macht und religiöser Symbolik in der Anordnung der Räume nachvollziehen.
Die Besichtigung erfolgt über Führungen, die im Voraus gebucht werden sollten, besonders in der Hauptsaison zwischen Frühling und Herbst. Der Aufstieg zur Burg vom Dorf aus verläuft über einen steilen Weg, der festes Schuhwerk erfordert.
Die Heiligkreuzkapelle im Großen Turm zeigt 129 Tafelbilder von Meister Theoderich, die Heilige und religiöse Gestalten darstellen und den gesamten Raum bedecken. Der Kapellenboden besteht aus polierten Halbedelsteinen, die ein schimmerndes Muster bilden.
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