Ústecký kraj, Verwaltungsregion im Norden der Tschechischen Republik.
Die Region Ústí nad Labem ist ein Verwaltungsgebiet im Norden Tschechiens, zwischen dem Elbtal und der deutschen Grenze gelegen. Das Gelände wechselt zwischen bewaldeten Hängen, flachen Ebenen und schmalen Flusstälern, die sich durch das Mittelgebirge ziehen.
Während des 19. Jahrhunderts entstanden hier zahlreiche Kohlegruben, Hochöfen und chemische Fabriken, die das Erscheinungsbild vieler Ortschaften prägten. Diese Anlagen zogen Arbeitskräfte aus dem Umland an und veränderten die Wirtschaft der ganzen Gegend grundlegend.
Die Elbschifffahrt prägte über Jahrhunderte die Handelswege und verbindet heute noch die Städte entlang des Flusses mit den Nachbarländern. In den Gemeinden am Fuß der Berge ist der Weinbau sichtbar, während andernorts Industriedenkmäler an die Arbeit früherer Generationen erinnern.
Die Autobahn D8 führt durch das Gebiet und verbindet die Ortschaften mit den Nachbarländern im Westen und der Hauptstadt im Süden. Die Elbe ist zwischen Mělník und der Grenze schiffbar und dient als Wasserstraße für den Güterverkehr.
Bei Hřensko erreicht die Elbe 115 Meter über dem Meeresspiegel, die tiefste Stelle des Landes. Hier verlässt der Fluss das Elbsandsteingebirge und tritt in die norddeutschen Ebenen ein.
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