Semperoper, Opernhaus im Neurenaissancestil in der Altstadt, Dresden, Deutschland
Die Semperoper ist ein Opernhaus aus Sandstein im Zentrum der Altstadt von Dresden. Das Gebäude zeigt eine symmetrische Fassade mit Säulen, Statuen dramatischer Dichter und einer Skulptur des Dionysos auf einem Panther über dem Haupteingang.
Das Haus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet, brannte 1869 ab und wurde wenige Jahre später nach Plänen desselben Architekten neu aufgebaut. Nach der Zerstörung 1945 blieb es vier Jahrzehnte lang eine Ruine, bis die Wiedereröffnung 1985 erfolgte.
Der Bau trägt den Namen seines Architekten und ist die Heimat der Sächsischen Staatsoper sowie des Staatsorchesters. Die Aufführungen verbinden das musikalische Erbe mit zeitgenössischen Produktionen, wobei das Haus für seine Akustik und die Nähe zwischen Bühne und Publikum bekannt ist.
Der Hauptsaal bietet 1300 Plätze auf mehreren Ebenen und ist über Aufzüge sowie eigene Eingänge mit Rollstuhl erreichbar. Die Lage am Theaterplatz ermöglicht eine einfache Orientierung nahe der Elbe und der historischen Brücke.
Der Architekt lebte im Ausland, als er die Pläne für den Wiederaufbau nach dem Brand von 1869 entwarf und aus der Schweiz schickte. Die heutige Gestalt folgt weitgehend diesen Entwürfen, die er nie persönlich umgesetzt sah.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.