Haus Altmarkt, Denkmalgeschützter Arkadenbau in der Wilsdruffer Straße an der Nordost-Ecke des Altmarkts, Dresden, Deutschland
Das Haus Altmarkt ist ein sechsgeschossiger Eckbau mit Arkaden in der Wilsdruffer Straße an der Nord-Ost-Ecke des Altmarktes. Die Westfassade hat sieben Achsen, einen mittleren Risaliten mit dem Portal von Ernst Kremer, flankiert von korinthischen Doppelsäulen, und Figurengruppen von Otto Rost. Erd- und erstes Obergeschoss sind mit Postaer Sandstein verkleidet; die Obergeschosse sind verputzt mit Kolossalpilastern und Balustraden.
Das Haus Altmarkt wurde von 1953 bis 1956 nach Plänen von Herbert Schneider im Stil des sozialistischen Klassizismus mit neobarocken Anklängen errichtet. Es ersetzte einen 1945 zerstörten Vorgängerbau und wurde 1976 nach Plänen von Werner Hartig saniert. Bis 1990 beherbergte es das HO-Restaurant „Haus Altmarkt“ mit 748 Plätzen.
Das Gebäude trägt den Namen des Altmarktes, an dem es steht. Bis 1990 beherbergte es das HO-Restaurant „Haus Altmarkt“ mit 748 Plätzen, in den Obergeschossen lagen Wohnungen. Ein Tanzcafé mit rund 500 Plätzen und einer Empore blickte auf Tanzfläche und Altmarkt. Drei Kronleuchter im Foyer fertigte dieselbe erzgebirgische Firma wie die Originale der 1950er Jahre.
Das Gebäude liegt mit der Westseite am Altmarkt und mit der Nordseite an der Wilsdruffer Straße; das Erdgeschoss ist auf beiden Seiten von Arkaden umschlossen. Das von korinthischen Doppelsäulen flankierte Hauptportal öffnet sich zum Platz. Der Hoteleingang befindet sich in der Wilsdruffer Straße.
Die drei Kronleuchter im Foyer fertigte dieselbe erzgebirgische Firma wie die Originale der 1950er Jahre, als das Haus ein HO-Restaurant mit 748 Plätzen beherbergte. In den ehemaligen Wohnungsfluren sind originale Doppelschiebetüren erhalten.
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