Dinglingerhaus, Barockwohnhaus in Dresden, Deutschland
Das Dinglingerhaus ist ein barockes Wohngebäude mit einer symmetrischen Fassade, drei vollständigen Geschossen, einem Zwischengeschoss und einem Mansarddach mit Staffelgiebel. Die Erdgeschosszone enthielt vier Einzelhandelsflächen, während die oberen Ebenen Wohnungen in einer Raumflucht um einen kleinen Innenhof anordneten.
Das Haus wurde zwischen 1711 und 1716 vom Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann für den Juwelier Georg Christoph Dinglinger am Jüdenhof Platz errichtet. Es zerstörte im Zweiten Weltkrieg und lag als Parkplatz brach, bis 2015 die Rekonstruktion unter Verwendung original erhalten gebliebener Kellerelemente begann.
Das Gebäude zeigt die Verbindung zwischen Dresdner Wohnkultur und Prager Vorbildern, die der Architekt in seinen Reisen kennengelernt hatte. Diese Mischung prägt bis heute das Aussehen des Platzes und erinnert an die historischen Handelsbeziehungen der Stadt.
Das Gebäude befindet sich an einem zentralen Ort und ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei die Details der Fassade aus verschiedenen Winkeln erkunden lässt. Die beste Zeit zum Fotografieren ist tagsüber, wenn die Sonneneinstrahlung die architektonischen Details deutlich macht.
Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude Jahrzehnte lang als Parkplatz leer, was seine Wiederauferstehung 2015 umso bemerkenswerter machte. Die Rekonstruktion nutzte klug die original erhaltenen Kellerelemente, um die historische Substanz zu bewahren.
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