Friedensbrunnen, Wasserbrunnen in Dresden, Deutschland
Der Friedensbrunnen ist ein achteckiger Sandsteinbrunnen auf dem Jüdenhof in der Dresdner Altstadt, vor dem Eingang des Johanneums. Das Becken misst 4,5 mal 4,5 Meter bei 1,4 Metern Tiefe; die acht Seiten sind mit drei achtstrahligen Rosetten verziert. In der Mitte steht eine achteckige Säule mit einer wasserspeienden Maske, gekrönt von der Skulptur der Kriegsgöttin Bellona.
Der Brunnen wurde 1616 erbaut und diente Jahrhunderte lang als Wasserbeschaffungspunkt für die Dresdner Bevölkerung. Das Bauwerk war während dieser Zeit ein wichtiger Ort für das alltägliche Leben und die Wasserversorgung der Stadt.
Die 1650 angebrachte lateinische Inschrift beginnt mit „Pacem qui amas lege“ (Der du den Frieden liebst, lies) und erklärt, die Friedensgöttin Eirene habe Mars besiegt und diesen Friedensquell eröffnet. Nach dem Sieg über die Türken am Kahlenberg 1683 ersetzte man die Eirene durch Bellona, und der Brunnen hieß fortan Türkenbrunnen.
Die Brunnen liegt im Zentrum Dresdens und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man sich in der Altstadt bewegt. Besucher können die Struktur von außen besichtigen, wobei der Ort besonders in den wärmeren Monaten ein ruhiges Plätzchen darstellt.
Das achteckige Becken misst 4,5 mal 4,5 Meter bei 1,4 Metern Tiefe; jede der acht Seiten trägt drei achtstrahlige Rosetten. Ein Granitsteig umgibt das Becken, und ein Auslaufrohr an der Rückseite mündet in eine flachrunde Vertiefung im Granit.
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