Heinrich-Schütz-Haus, Renaissanceresidenz in Dresden, Deutschland.
Das Heinrich-Schütz-Haus an der Frauenstraße 14 ist ein Wohngebäude mit drei Teilen und rekonstruierten historischen Fassaden in der Nähe der Frauenkirche. Die Gebäude wurden 2007 bis 2008 wiederaufgebaut und dienen heute als Seniorenwohnanlage mit modernem Standard.
Das Originalgebäude wurde 1530 erbaut und diente dem Komponisten Heinrich Schütz von 1629 bis 1657 als Wohnstätte. Der Bau wurde 1945 während der Bombardierung Dresdens zerstört und später wiederhergestellt.
Die Sandsteinfries an der Fassade zeigt 32 tanzende Kinder, die von Christoph Walther I. 1535 geschaffen wurden und die Freude des Lebens ausdrücken.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe des Altstadt-Zentrums und ist leicht zu Fuss erreichbar. Der Ort ist barrierefrei zugänglich, was ihn für Besucher mit Mobilitätsanforderungen geeignet macht.
Die Kindertanzreliefs erzählen eine gegensätzliche Geschichte zur Dresdner Totentanzdarstellung und zeigen Renaissance-Optimismus. Diese Kontrast macht das Gebäude zu einem visuellen Gegenpol innerhalb der Dresdner Stadtarchitektur.
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