Installation „Monument“, Kunstinstallation in Dresden, Deutschland
Das Monument besteht aus drei vertikal übereinander gestapelten Bussen, die vor der Frauenkirche in der Dresdner Innenstadt eine imposante Struktur bilden. Die Anordnung schafft eine ungewöhnliche architektonische Form, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Das Werk wurde von dem deutsch-syrischen Künstler Manaf Halbouni entworfen und bezieht sich auf Schutzmaßnahmen mit Bussen, die während des Bürgerkriegs in Aleppo ab 2015 verwendet wurden. Gleichzeitig verknüpft die Installation Dresdens Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg mit aktuellen Konflikten.
Der Name der Installation verweist auf Schutzmaßnahmen in Krisenzeiten und lädt Besucher ein, über Sicherheit und Verletzlichkeit nachzudenken. Heute wirkt das Werk als stilles Denkmal für menschliche Widerstände in verschiedenen Epochen.
Die Installation stand von Februar bis April 2017 auf dem Platz vor der Kirche und war von außen frei zugänglich, ohne Eintrittsgebühr. Danach wurde das Werk nach Berlin transportiert, daher ist es an diesem Standort nicht mehr zu sehen.
Ein Teil der Installation war mit einem speziellen Handlauf ausgestattet, der Flugzeugsounds und Vibrationen wiedergab, die an die Bombenanschläge von 1945 erinnerten. Diese sensorische Erfahrung ermöglichte Besuchern, historische Ereignisse auf körperlicher Ebene zu erleben.
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