Kyjov, Gemeindezentrum in der Region Südmähren, Tschechische Republik
Kyjov ist eine Stadt im südlichen Mähren mit einem historischen Zentrum rund um den Masarykplatz, wo ein Renaissance-Rathaus mit einem 39 Meter hohen Turm steht. Ein Marienheiligtum aus dem 18. Jahrhundert und mehrere ältere Kirchen prägen das Stadtbild.
Die Stadt wurde 1126 gegründet und entwickelte sich von einem Handelsplatz zu einer Königsstadt, der 1548 königlicher Schutz vor Verkauf gewährt wurde. Dieser Status spiegelt ihre Bedeutung in der Region während des Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Das Slowakei-Fest, das alle vier Jahre stattfindet, zeigt traditionelle Handwerk und Volksbräuche, die in der Region noch lebendig sind. Die Feste und Feiern prägen das Jahr und spiegeln die Bindung der Menschen zu ihren alten Gewohnheiten wider.
Die Stadt ist über drei Bahnhöfe erreichbar, die auf der Linie zwischen Brno und Uherske Hradiste liegen und Besucher bequem transportieren. Der Ort selbst ist klein genug zum Erkunden zu Fuß, mit guten Ausschilderungen im Zentrum.
Die Kirche der Himmelfahrt birgt in einem Kapuziner-Heiligtum vierzig Holzsärge, ein seltenes Merkmal in Mitteleuropa. Ein ehemaliges Schloss beherbergt seit 1928 ein Museum zur Volkskunde der Region.
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