Telč, Renaissancestadt im Bezirk Jihlava, Tschechische Republik
Telč ist eine Stadt mit Stadtrechten im Bezirk Jihlava und zeigt einen großen Platz mit Renaissancehäusern, die alle vier Seiten säumen. Die Häuser haben Arkaden, farbige Fassaden und verzierte Giebel, während drei Fischteiche die Stadt von außen umrahmen.
Ein großes Feuer im Jahr 1530 zerstörte die Stadt, woraufhin Lord Zachariáš von Hradec das Zentrum im Renaissancestil wiederaufbaute und auch die Burg erneuerte. Diese Umgestaltung machte Telč zu einem Beispiel für die neue architektonische Mode, die die Region danach prägte.
Die Häuser am Marktplatz tragen sichtbar ihre Vergangenheit: Bögen, Türmchen und bunte Fassaden berichten von Jahrhunderten des Lebens in dieser Stadt. Die Bewohner nutzen den großen Platz heute zum Bummeln, Sitzen und für Feste, was zeigt, wie diese alte Architektur noch immer das Zusammenleben prägt.
Der zentrale Platz ist überschaubar und zu Fuß leicht zu erkunden, besonders wenn man sich Zeit für die Arkaden und Details der Häuser nimmt. Ein Informationszentrum am Platz bietet Karten und Fahrradverleih an, falls man die umgebende Landschaft und die Fischteiche erkunden möchte.
Die drei Fischteiche um die Stadt wurden im Mittelalter angelegt und funktionieren wie eine natürliche Wasserbefestigung, die das historische Zentrum schützt. Diese Wasserwirtschaft war nicht nur praktisch, sondern prägte auch das Aussehen und die Entwicklung der Siedlung bis heute.
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