Zlín, Regionale Hauptstadt in Ostmähren, Tschechische Republik
Zlín ist eine Stadt in Ostmähren, die sich über das Tal des Flusses Dřevnice erstreckt und durch ihre geometrisch angelegten Gebäude und Industriearchitektur auffällt. Rote Ziegelfassaden und breite, planmäßig angelegte Straßen prägen das Zentrum und die umliegenden Viertel, die sich an den Hängen hochziehen.
Ende des 19. Jahrhunderts veränderte die Gründung einer Schuhfabrik den Charakter der kleinen Gemeinde und verwandelte sie in ein industrielles Zentrum. In den 1920er und 1930er Jahren entstand eine einheitliche Stadtarchitektur, die bis heute das Erscheinungsbild prägt.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem tschechischen Wort für die hier früher verbreiteten Lehmbauernhöfe und ist heute durch die roten Ziegelbauten geprägt, die das gesamte Stadtbild bestimmen. Einheimische nutzen das Straßenbahnnetz und die breiten Fußwege, die zwischen den geometrisch angeordneten Gebäuden verlaufen und das tägliche Leben strukturieren.
Die meisten Gebäude im Zentrum sind ebenerdig zugänglich, da die Straßen breit und die Gehwege durchgängig angelegt sind. Wer die Stadt erkunden möchte, sollte Zeit einplanen, um durch die verschiedenen Stadtviertel zu schlendern und die Architektur aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Das Straßenbahnnetz nutzt eine besondere Spurweite von 1000 Millimetern, die in Europa selten ist und ursprünglich für den Transport von Arbeitern zur Fabrik angelegt wurde. Die roten Ziegelgebäude wurden nach einem einheitlichen Rastermaß errichtet, das auch bei Fenstern und Türen wiederkehrt.
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