Poledník, Berggipfel in Prášily, Tschechien
Poledník ist ein Granitgipfel in der Šumava-Gebirgskette nahe der deutsch-böhmischen Grenze, der sich auf etwa 1.315 Meter Höhe erhebt. Der Berg wird von markierten Wanderwegen erschlossen, die zu umliegenden Dörfern führen und Zugang zu einem restaurierten Aussichtsturm bieten.
Der Berg wurde von den Österreichern als Grenzwachtposten genutzt und später von den Behörden der Tschechoslowakei überwacht. Ein Aussichtsturm auf der Spitze wurde während des Kalten Krieges als Abhörstation für militärische Kommunikation umfunktioniert.
Der Berg ist ein wichtiger Ort für Wanderer und Naturbeobachter, die die vielfältige Flora und Fauna des Šumava-Gebirges erkunden möchten. Viele nutzen die markierten Wege, um die Region auf eigene Faust zu entdecken und sich mit der Natur des Nationalparks vertraut zu machen.
Besucher können die markierten Wege vom Dorf Prášily oder aus der Umgebung nutzen, um auf den Gipfel zu gelangen. Die meisten Menschen benötigen einige Stunden für den Aufstieg, und die beste Jahreszeit ist von Frühling bis Herbst, wenn das Wetter stabiler ist.
Vom restaurierten Turm aus kann man bei klarem Wetter in mehrere Länder sehen und hat einen direkten Blick auf die Gipfel der Rachel und des Großen Arbers auf der deutschen Seite. Diese Aussicht macht den Ort zu einem besonderen Punkt, um die Ausdehnung der Šumava-Bergregion über Grenzen hinweg zu verstehen.
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