Beskiden, Gebirgskette im Süden Polens und Norden der Slowakei.
Die Beskiden bilden eine Gebirgskette, die sich durch 600 Kilometer der Karpaten zieht und zahlreiche Gipfel zwischen 1000 und 2000 Metern über dem Meeresspiegel umfasst. Die Landschaft wechselt von dichten Fichtenwäldern in den unteren Lagen zu offenen Bergwiesen in den Kammlagen, die sich über beide Länder erstrecken.
Im 13. Jahrhundert erscheinen die Berge in schriftlichen Aufzeichnungen als Beschad Alpes Poloniae, als sie eine natürliche Grenze zwischen dem Königreich Ungarn und Polen bildeten. In späteren Jahrhunderten wurden die Täler von walachischen Hirten besiedelt, die ihre Viehzuchttraditionen aus den südlichen Karpaten mitbrachten.
Die Dorfnamen und Ortschaften tragen oft slawische oder walachische Wurzeln, die von den Hirten und Siedlern stammen, die sich über Jahrhunderte hinweg in den Tälern niedergelassen haben. Heute finden Besucher noch traditionelle Holzkirchen mit geschwungenen Dächern und bunt bemalten Fassaden, die den architektonischen Stil der Region zeigen.
Markierte Wanderwege verbinden die Schutzhütten in den Bergen und ermöglichen mehrtägige Touren durch verschiedene Höhenlagen. Im Winter kann man auf den Hängen Skifahren, wobei die Bedingungen je nach Wetter und Höhenlage variieren.
In mehreren Nationalparks, die sich über beide Länder erstrecken, leben Braunbären, Wölfe und Luchse unter Schutz. Diese Tiere bewegen sich durch dichte Wälder und abgelegene Täler, fernab der meisten Wanderrouten.
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