Příbram, Bergbaustadt in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Příbram liegt auf 502 Metern Höhe an der Litavka und wird von den Brdy-Bergen umgeben, etwa 59 Kilometer südwestlich von Prag. Der Ort hat sich rund um die Silbererzlagerstätten entwickelt, die über Jahrhunderte hinweg ausgebeutet wurden.
Die Stadt erhielt 1497 die Stadtrechte und wurde 1579 unter Kaiser Rudolf II. zur königlichen Bergbaustadt, weil hier Silber gefunden wurde. Diese Gründung markierte den Beginn einer langen Zeit der Erzförderung.
Der Ort ist eng mit dem Bergbau verbunden, was sich bis heute in der Landschaft und den Bauten widerspiegelt. Besucher begegnen überall Spuren dieser Vergangenheit, von alten Gebäuden bis zu den Halden in der Umgebung.
Der Ort ist gut an die wichtigsten Verkehrsrouten angebunden und hat gute Schulen, darunter spezialisierte Programme für Bergbautechnologie. Die beste Jahreszeit zum Besuchen ist außerhalb der strengsten Wintermonate, wenn das Wetter stabiler ist.
Die Heilige-Berg-Wallfahrtsstätte ist durch eine überdachte Treppe mit dem Ort verbunden und führt zu einem barocken Kloster, das der Jungfrau Maria gewidmet ist. Diese Verbindung zwischen Bergbau und Pilgerfahrt macht den Ort besonders.
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