Hohenelbe, Bergstadt im Bezirk Trutnov, Tschechische Republik
Vrchlabí ist ein Ort im Riesengebirgsvorland an der Elbe, der sich in drei Bezirke gliedert: Hořejší Vrchlabí, Podhůří und die zentrale Gemeinde. Die Siedlung erstreckt sich entlang des Flusses mit Wohn- und Gewerbegebieten, die von bewaldeten Bergen umgeben sind.
Der Ort entstand im 16. Jahrhundert als Metallurgiezentrum unter Kryštof Gendorf und erhielt 1533 das Stadtrecht. Die Zunft der Weber folgte 1590, was die wirtschaftliche Spezialisierung des Ortes widerspiegelte.
Der Ort bewahrt Renaissance-Schloss, Klostergebäude und einen Stadtpark, die zusammen eine geschützte Denkmalzone bilden. Diese Gebäude zeigen die architektonische Vielfalt verschiedener Zeitperioden, die das Gesicht des Ortes prägen.
Die nächstgelegenen Skigebiete in den Riesengebirgen bieten im Winter Schneeaktivitäten, während der Ort selbst als Ausgangspunkt für Wanderungen dient. Die lokale Industrie bietet Beschäftigungsmöglichkeiten, und die Verkehrsanbindungen erschließen die bergige Region.
Der Ort war im 17. und 18. Jahrhundert für die Herstellung von Orgeln bekannt und lieferte Instrumente an Kirchen in ganz Mitteleuropa. Diese handwerkliche Tradition machte den Ort zu einem wichtigen Produktionszentrum für Kirchenmusik.
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