Hultschiner Ländchen, Historische Region in der Region Mährisch-Schlesien, Tschechische Republik
Die Region Hlučín ist ein Gebiet mit Wiesen, Wäldern und kleinen Ortschaften im Nordosten Tschechiens, das sich zwischen Bergketten erstreckt. Das Land wird von etwa 27 Gemeinden geprägt, deren größte Siedlungen Hlučín, Kravaře und Dolní Benešov sind.
Das Gebiet kam 1742 nach militärischen Konflikten unter preußische Herrschaft und blieb über andertthalbjahrhunderte eine schlesische Region. Im 20. Jahrhundert wechselte es die Herrschaft und wurde Teil der tschechoslowakischen Staaten.
Die Region bewahrt starke mährische Traditionen durch lokale Feste und Volksfeiern, die das kulturelle Erbe der Bevölkerung widerspiegeln. Besucher können während dieser Veranstaltungen traditionelle Musik und Handwerk erleben, die bis heute in den Gemeinden lebendig sind.
Der Bereich lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da die Straßen die verschiedenen Gemeinden verbinden und man selbst entscheiden kann, welche Orte man besucht. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet in den größeren Orten Anfangspunkte für kürzere Streifzüge durch die umliegende Landschaft.
Das Gebiet ist bekannt dafür, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg Bevölkerungsverschiebungen erlebte, die es deutlich von anderen Teilen der Region unterschieden. Diese Verschiebungen prägen bis heute die demografische Zusammensetzung und das lokale Selbstverständnis der Gemeinden.
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