Moravskoslezský kraj, Verwaltungsregion im Nordosten der Tschechischen Republik
Die Region Mährisch-Schlesien ist ein Verwaltungsgebiet im Nordosten Tschechiens, das durch bewaldete Berge im Westen und flachere Täler im Osten gekennzeichnet ist. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Wäldern auf den Hängen, offenen Feldern entlang der Flüsse und Industriegebieten rund um die größeren Städte.
Das Gebiet entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert zu einem Zentrum der Schwerindustrie, wo Kohle und Stahl das Leben ganzer Generationen prägten. Nach der Jahrtausendwende wandelte sich die Wirtschaft schrittweise zur Autoproduktion und zu technologieorientierten Betrieben.
Der Name vereint zwei historische Gebiete: Mähren im westlichen Teil und einen Abschnitt Schlesiens im östlichen Bereich, was sich noch heute in der Alltagssprache der Bewohner widerspiegelt. Die Industriegeschichte prägt das Stadtbild vieler Orte, wo alte Zechen und Stahlwerke neben modernen Fabriken stehen und Arbeitertraditionen wie das gemeinsame Feiern nach der Schicht lebendig bleiben.
Besucher finden hier Wanderwege in den Naturparks, Museen in den Städten und Grenzübergänge nach Polen und in die Slowakei. Die Orientierung gelingt am einfachsten über die Hauptverkehrsachsen, die von Osten nach Westen und von Norden nach Süden durch das Gebiet führen.
Mehrere Stauseen wie Šance, Morávka und Kružberk versorgen weite Teile des Landes mit Trinkwasser und bieten gleichzeitig Erholungsraum für Einheimische. Die Grenze zu Polen verläuft über waldige Hügel und ist heute für Wanderer und Radfahrer leicht zu überqueren.
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