Kapelle St. Nikolaus und St. Wenzel, Romanische Rundkirche in Cieszyn, Polen
Die Nikolauskirche verfügt über ein zylindrisches Kirchenschiff mit 6,4 Metern Durchmesser mit einer halbrunden Apsis und Kalksteinmauern.
Zwischen dem elften und zwölften Jahrhundert entstand die Rotunde als Kapelle einer frühen Burg über den schlesischen Grenzgebieten. Als Verwaltungszentrum eines regionalen Herrschaftsbereichs diente das Gebäude bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts.
Die Innenwände zeigen Reste gotischer Polychrommalereien aus dem 14. Jahrhundert, die die architektonischen Umwandlungsperioden darstellen.
Jährlich findet am sechsten Dezember ein Gottesdienst zu Ehren des Namenspatrons statt. Führungen durch die Räume sind das ganze Jahr über möglich und zeigen mittelalterliche Wandmalereien und die ursprüngliche Steinwölbung.
Tausende kleine Kalksteinquader bilden im gewölbten Dach ein geometrisches Muster und zeugen von der mittelalterlichen Baukunst in der Region. Keine andere Rotunde in Polen besitzt ein vergleichbares erhaltenes Gewölbe aus dieser Bauperiode.
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