Schloss Teplice, Barockschloss mit Regionalmuseum in Teplice, Tschechische Republik
Schloss Teplice ist ein barockes Schloss im Stadtzentrum von Teplice in Nordböhmen, Tschechien. Es besteht aus mehreren miteinander verbundenen Flügeln, die sich um große Innenhöfe gruppieren, mit einer verzierten Fassade und markanten Türmen.
Königin Judith von Thüringen stiftete hier zwischen 1156 und 1164 ein Benediktinerinnenkloster. Nach den Hussitenkriegen verließen die Nonnen 1426 den Ort, und Königin Johanna von Rosental ließ die Anlage zu einem Schloss umbauen, das 1467 erstmals erwähnt wurde. Die Familie Clary-Aldringen nahm ab dem 17. Jahrhundert barocke und klassizistische Umbauten vor.
Im Schloss befindet sich heute das Regionalmuseum von Teplice, das Sammlungen zur Stadtgeschichte, zum Kunsthandwerk und zu lokalen Traditionen zeigt. Besonders auffällig ist die Abteilung mit Gläsern und Keramiken, die für die Region typisch sind.
Das Schloss liegt im Stadtzentrum und ist gut zu Fuß erreichbar. Es empfiehlt sich, genug Zeit einzuplanen, um sowohl die Museumsräume als auch die Innenhöfe in Ruhe zu besichtigen.
Die romanische Krypta der Klosterbasilika ist im Schloss erhalten, ihr Grundriss ist im Innenhof nachgezeichnet. Reste romanischen und gotischen Mauerwerks wurden in die Burg des 15. Jahrhunderts einbezogen und sind im Ostflügel zu sehen.
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