Orthodox church of Exaltation of the Holy Cross in Teplice, Orthodoxe Kapelle im Schloss Teplice, Tschechische Republik
Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes ist ein einschiffiger Steinbau mit polygonalem Abschluss und Strebepfeilern, die mit Fialen bekrönt sind. Die Nordwestfassade hat einen Stufengiebel mit einer runden Rosette und einem Steinkreuz; an der Nordostseite schließt eine Turm mit Balustrade und acht Fialen an, neben der quadratischen Antoniuskapelle.
Volf von Vřesovice, Besitzer der Herrschaft Teplice, ließ die Kapelle zwischen 1549 und 1586 im spätgotischen oder frührenaissancezeitlichen Stil errichten; für den Turm wurden Quader der romanischen Basilika des Johanniterklosters verwendet. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde eine quadratische Antoniuskapelle angebaut. 1798–1806 wurden Außen- und Innenraum nach Plänen des Dresdner Baumeisters Johann August Giessel im Stil der romantischen Gotik umgestaltet, und die Kirche wurde 1806 neu geweiht. Seit 1950 dient sie dauerhaft dem orthodoxen Gottesdienst.
Seit 1950 wird die Kirche dauerhaft von der tschechoslowakischen orthodoxen Kirche genutzt; die Ikonostase vor dem Hauptaltar stammt aus demselben Jahr. Gottesdienste finden sonntags und an Feiertagen um 10 Uhr statt, und 2016 wurden die Reliquien der heiligen Klara in der Seitenkapelle aufgestellt.
Der Zugang ins Innere ist normalerweise auf die Gottesdienstzeiten beschränkt, weshalb es sinnvoll ist, vorher einen Besuchstermin zu überprüfen. Der Ort befindet sich innerhalb der Burganlage und ist leicht über Zámecké náměstí zu erreichen.
Der Turm wurde aus Steinquadern der romanischen Basilika des Johannesklosters errichtet. Volf von Vřesovice wurde 1598 hier beigesetzt; in der Gruft liegen wohl auch seine beiden Ehefrauen und eine Enkelin aus dem Geschlecht Schönberg, möglicherweise sein Bruder Bernard.
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