Salvatorkirche, Barockkirche in der Altstadt, Tschechische Republik
St. Salvator ist eine barocke Kirche im Prager Altstadt, die als Teil des Clementinum-Komplexes errichtet wurde. Das Innere zeigt aufwändige Dekoration mit Stuckarbeiten von Giovanni Bartolomeo Cometa und Statuen von Johann-Georg Bendl, die die Wände und den Raum reich verzieren.
Die Kirche entstand 1578 als Teil des Jesuitenkomplexes Clementinum und wurde schrittweise bis 1714 vollendet. Diese lange Bauphase spiegelt die Entwicklung der Jesuiten-Präsenz in Prag und ihre Bedeutung für die Stadt wider.
Die Kirche dient heute als römisch-katholische Pfarrkirche und zieht durch ihre Orgel-Konzerte Menschen aus der ganzen Stadt an. Besucher können hier sowohl dem regelmäßigen religiösen Leben als auch besonderen musikalischen Veranstaltungen folgen.
Die Kirche liegt in der Nähe der Karlsbrücke und ist täglich für Besucher zugänglich. Ein Online-Kalender zeigt Servicetermine und Orgelkonzerte, so dass Besucher ihre Besichtigung planen können.
Unter der Kirche befindet sich eine unterirdische Gruft mit Gräbern von Jesuiten-Mitgliedern, darunter der Gelehrte Bohuslav Balbín. Er war ein wichtiger Verfechter der tschechischen Sprache und hinterließ ein stilles, verborgenes Vermächtnis unter der belebten Altstadt.
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