Prager Altstadt, Mittelalterliches Stadtzentrum und UNESCO-Weltkulturerbe in Prag, Tschechische Republik.
Die Altstadt ist ein mittelalterliches Stadtzentrum in Prag mit einer Mischung aus gotischen Kirchen, Renaissance-Bürgerhäusern und barocken Fassaden, die sich an den Kopfsteinpflastergassen und Plätzen entlangziehen. Der Kern erstreckt sich vom Altstädter Ring bis zu den Ufern der Moldau und wird von Befestigungen und Brücken begrenzt.
Die Altstadt entstand ab dem 9. Jahrhundert als Handelssiedlung und wurde ab dem 13. Jahrhundert zum befestigten Stadtgebiet unter königlicher Herrschaft entwickelt. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte sie Phasen blühenden Handels, Religionskriege und Umgestaltungen unter verschiedenen Mächten, die ihre Architektur und Struktur prägten.
Der Altstädter Ring ist Zentrum der täglichen Aktivität, wo sich Einwohner und Besucher in Cafés treffen und die Straßen mit Gesprächen und Menschenmassen erfüllt sind. Die Astrouhr an der Nikolaikirche ist nicht nur ein Denkmal, sondern ein Treffpunkt, an dem Menschen zusammenkommen, um die stündliche Figurenschau zu sehen.
Das Gebiet ist mit den Metrolinien A, B und C gut erreichbar, mit den Stationen Staroměstská und Můstek direkt an den Hauptplätzen gelegen. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar, und viele Straßen sind nur für Fußgänger und Busse offen, weshalb flaches Schuhwerk empfohlen wird.
Im Judenviertel sind sieben Synagogen und ein Friedhof erhalten, wo Gräber mehrfach übereinander liegen, da der Platz früher stark begrenzt war. Diese dichte Anordnung zeigt, wie eine isolierte Gemeinde unter räumlichen Zwängen lange Zeit auf kleinem Areal leben musste.
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