Burg Dalečín, Mittelalterliche Burgruine in Dalečín, Tschechische Republik.
Dalečín Castle ist eine Burgruine auf erhöhtem Gelände im Bogen der Svratka, die auf drei Seiten von Flusswasser geschützt wird. Die Überreste stammen aus verschiedenen Bauphasen und zeigen Reste von Mauern, Fundamenten und Wällen aus unterschiedlichen Epochen.
Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1358, und die Burg war lange Zeit im Besitz der Familie Pernštejn. Ein Angriff um 1519 verursachte schwere Schäden, die das Aussehen der Anlage grundlegend veränderten.
Der Ort trägt den Namen seines ursprünglichen Gründers und wurde über Jahrhunderte von verschiedenen Adelsfamilien geprägt. Heute können Besucher noch die Reste dieser mehrtausendjährigen Geschichte in den Mauern erkennen.
Man erreicht die Ruinen über markierte Wanderwege, einige davon sind Teil überregionaler Fernwanderstrecken wie der Via Czechia Central. Die Wege sind zugänglich, aber das Gelände ist hügelig und die Wege können bei feuchtem Wetter rutschig sein.
Nach dem Angriff des 16. Jahrhunderts wurde später eine Renaissance-Burg in der Nähe der ursprünglichen Ruine errichtet. Dieses spätere Gebäude wurde später im 19. Jahrhundert in ein Tiroler-Häuschen umgewandelt und war für lange Zeit das Wohnzentrum des Ortes.
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